Inklusions-Marathon-Fechtturnier beim Hamburger Fechtverband im Juni 2022

Fechten/ August 21, 2022/ Fechten/ 0Kommentare

Der Hamburger Fechtverband veranstaltet Freitag abends regelmäßig offene Fecht- Inklusions-Trainings in der eigenen Verbandshalle in HH-Horn . Die Sporthalle ist für den Rollstuhlsport besonders ausgelegt. Hier nahmen wir am Freitag abend , den 17. Juni am Inklusions-Turnier im Florett und Degen teil.

Rollstuhlfechten – für Fußfechter bedeutet das : Es sind keine Fechtschritte möglich – angeschnallt im Rollstuhl sitzend zu fechten bei gleichbleibenden Abstand- Ausweichen oder Angreifen ist damit nicht möglich . Es kommt auf eine gute Klingenführung an . Für das Treffer setzen oder Parieren wird hier die Armmuskulatur und der Oberkörper beansprucht. Der Abstand der Fechtrollstühle wird bei jedem Gefecht neu eingestellt aufgrund unterschiedlicher Armlängen. Beim Degen ist eine Fechtdecke auf den Rumpf des Körpers gelegt, der anders als beim Fußfechten somit keine Trefferfläche ist . Arm, Maske, Oberkörper sind Trefferfläche.

Eine tolle und interessante und ungewohnte Erfahrung für alle Fußfechter. Das Fechtturnier fand im Marathon – Modus statt. Also jeder gegen jeden – uns so  erprobten  sich alle im Rollstuhlfechten.

Die Rollstuhlsportlerin Daniela ist erst seit einem Jahr in Hamburg dabei. Sie besucht die Rollstuhlfechtturniere und Trainings in ganz Deutschland. Auch Sie hatte an diesem Abend genügend Gegner zum Fechten.

Fazit des Abends : Es hat viel Spaß und Freude gemacht etwas Neues auszuprobieren und es gab hier nur Gewinner.

(C) Kathrin Müller

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